Ruhrpott Rebellion in Dortmund

11. Juli 2026

16.07.2026 | Ein weiteres Zeichen gegen Sozialabbau und für soziale Gerechtigkeit

1.500 Menschen setzen Zeichen gegen Sozialabbau und für soziale Gerechtigkeit

Dortmund. Rund 1.500 Menschen haben sich am vergangenen Wochenende an der Ruhrpott Rebellion in Dortmund beteiligt. Unter dem Motto „Es reicht!“ zogen Gewerkschafter: innen, Sozialverbände, Initiativen, Jugendorganisationen und engagierte Bürger: innen gemeinsam durch die Dortmunder Innenstadt, um gegen Sozialabbau, steigende Lebenshaltungskosten und die zunehmende soziale Ungleichheit zu protestieren.

Der Demonstrationszug führte durch die Innenstadt und endete mit einer zentralen Kundgebung am Platz der Deutschen Einheit gegenüber dem Deutschen Fußballmuseum. Dort versammelten sich die Teilnehmenden zu Redebeiträgen, kulturellen Beiträgen und gemeinsamen Diskussionen über die Zukunft des Sozialstaates.

Die Demonstrierenden machten deutlich, dass sie den aktuellen Kürzungsdebatten und Angriffen auf soziale Sicherungssysteme entschieden entgegentreten. Kritisiert wurden insbesondere Pläne, die zu einer Schwächung von Rentenansprüchen, Arbeitnehmerrechten sowie sozialer Absicherung führen könnten. Bereits bei ähnlichen Aktionen in Nordrhein-Westfalen wurde vor den Folgen solcher Einschnitte für Beschäftigte, Familien und Rentner: innen gewarnt. 

In zahlreichen Gesprächen am Rande der Demonstration wurde deutlich: Viele Menschen sorgen sich um ihre Zukunft. Die steigenden Preise für Wohnen, Energie und Lebensmittel belasten insbesondere Arbeitnehmer: innen, Rentner: innen und Familien. Gleichzeitig wächst der Eindruck, dass die Kosten gesellschaftlicher Krisen vor allem von denjenigen getragen werden sollen, die ohnehin schon unter Druck stehen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer forderten deshalb:

  • den Erhalt und die Stärkung des Sozialstaates,
  • sichere und armutsfeste Renten,
  • gute Arbeitsbedingungen und starke Arbeitnehmerrechte,
  • Investitionen in Bildung, Gesundheit und Pflege,
  • eine gerechte Steuerpolitik, die große Vermögen stärker beteiligt,
  • sowie eine spürbare Entlastung von Beschäftigten und kleinen Einkommen.

Die hohe Beteiligung von rund 1.500 Menschen zeigt, dass der Wunsch nach sozialer Gerechtigkeit und gesellschaftlichem Zusammenhalt im Ruhrgebiet ungebrochen ist. Die Ruhrpott Rebellion in Dortmund setzte damit ein deutliches Zeichen gegen soziale Spaltung und für eine Politik, die die Interessen der Beschäftigten und ihrer Familien in den Mittelpunkt stellt.

Gemeinsam sind wir stark – für Solidarität, soziale Sicherheit und ein gerechtes Morgen.

Eure IG Metall  Ruhrgebiet Mitte

Von: fs

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