Für Würde. Für Solidarität. Für Zukunft. Am 10. Juli 2026 um 17:00 Uhr in Bochum auf dem Dr.-Ruer-Platz in der Innenstadt und am 11. Juli 2026 ab 10 Uhr in Dortmund auf dem Platz der deutschen Einheit.
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir rufen auf, euch an unserer Ruhrpott Rebellion zu beteiligen und eure Kolleginnen und Kollegen zu mobilisieren. Mit unserer Rebellion wollen wir ein klares und sichtbares Zeichen gegen die zunehmenden Angriffe auf unseren Sozialstaat und gegen die fortschreitenden Angriffe auf unsere Beschäftigten setzen.
Ganz nach dem Motto: Hände weg vom Sozialstaat! Unsere Rechte sind nicht verhandelbar!
Während wir täglich dafür sorgen, dass „der Laden läuft“, hören wir aus der politischen Arena in Berlin, wir seien zu teuer, zu oft krank oder nicht leistungsbereit. Das Land könne sich diesen Sozialstaat nicht mehr leisten. Der Gürtel müsse enger geschnallt werden.
Diskutiert werden längere Arbeitszeiten, spätere Renteneintritte und Kürzungen bei vielen Säulen unseres Sozialstaates. Tag für Tag wächst im Land der Unmut gegen diese Vorhaben – insbesondere gegen Versuche, unsere über Generationen hinweg errungenen Rechte infrage zu stellen, etwa den 8-Stunden-Tag, die gesetzliche Rente oder die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.
Klar ist: Kürzungen im sozialen Bereich und das Infragestellen unserer Arbeitnehmer:innen-Rechte betreffen uns alle – wir müssen ein Zeichen setzen.
Deshalb beginnt die Ruhrpott-Rebellion jetzt: Am 10. Juli 2026 um 17:00 Uhr in Bochum auf dem Dr.-Ruer-Platz in der Innenstadt und am 11. Juli 2026 ab 10 Uhr in Dortmund. Unter dem Motto „Es reicht! Hände weg vom Sozialstaat“ ruft die IG Metall Ruhrgebiet Mitte gemeinsam mit weiteren Bündnispartnern wie dem DGB und dem Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit dazu auf, sich diesen geplanten Einschnitten entgegenzustellen. Denn es kommt auf uns alle an.
Unsere Rebellion richtet sich an alle, die für einen starken Sozialstaat einstehen. Alle sind eingeladen, mit ihren Familien, Freunden und Kolleginnen und Kollegen auf die Straße zu gehen. Ziel ist es, gemeinsam für Solidarität, soziale Sicherheit und faire Lebensbedingungen einzutreten. Gemeinsam rebellieren wir nicht aus Trotz – sondern aus Verantwortung für ein gutes Leben. Für uns. Für unsere Kolleginnen und Kollegen. Für unsere Kinder und Mitmenschen. Mach mit! Sei dabei! Ohne uns wird sich nichts ändern.
Für Würde. Für Solidarität. Für Zukunft.
Unsere Kundgebung in Bochum findet am 10. Juli 2026 um 17:00 Uhr auf dem Dr.-Ruer-Platz statt (Ende ca. gegen 18:30 Uhr). Als Künstlerin haben wir Nadu gewinnen können, Singer-Songwriterin, Kabarettistin und Moderatorin. Neben ihrer Begleitung möchten wir auf unsere guten Erfahrungen vom 1. Mai in Bochum zurückgreifen und Kolleginnen und Kollegen aus den unterschiedlichsten Bereichen, Betrieben und Organisationen zu Wort kommen lassen.
Unsere Kundgebung in Dortmund startet am 11. Juli 2026 um 10:00 Uhr auf dem Platz der Deutschen Einheit. Nach einer Demo über den Wall und zurück bieten wir ein buntes Bühnenprogramm mit Atemgold 09 und Martin Kaysh. Auch in Dortmund möchten wir Kolleginnen und Kollegen aus den unterschiedlichsten Bereichen, Betrieben und Organisationen zu Wort kommen lassen.
Kommt alle zur Demo, gemeinsam für ein gutes Leben.