29.06.2026 | "Das ist eine tolle Idee, ich bringe meine Enkel mit", "wir müssen viele werden". Das waren nur einige Aussagen der AGA-KollegInnen bei ihrem letzen Treffen am 22.06.2026 im Hoesch Museum, denn die Vorbereitungen der Geschäftsstelle zur Ruhrpottrebellion am 11.07. 2026 in Dortmund stießen auf große Zustimmung.
Bereits auf den vergangenen Sitzungen hatten sich die Metall-SeniorInnen intensiv mit dem Sozialabbau und Sparplänen der Bundesregierung zu Lasten der BeitragszahlerInnen in der gesetzlichen Sozialversicherung auseinandergesetzt. Mit einer Postkartenaktion zum Tag der Arbeit haben sie z. B. über die Fakten informiert.
Die ehemaligen Vertrauensleute und Betriebsräte wollen die Angriffe auf ArbeitnehmerInnenrechte nicht länger hinnehmen und die geplante Ruhrpottrebellion unterstützen..
„Wir haben in der Vergangenheit für einen starken Sozialstaat gekämpft, den 8-Stunden Tag auf unsere Fahnen geschrieben, Seite an Seite mit unseren KollegInnenn - im Betrieb und auf der Straße“ war der einstimmige Tenor auf der Sitzung. Die RentnerInnen wollen die Errungenschaften der vergangenen Kämpfe nicht protestlos streichen lassen. Mit ihrer Unterstützung der Aktion setzen sie sich für eine gerechte Zukunft ein.
Zur Mobilisierung sind Verteilaktionen für die Beteiligung zur Ruhrpottrebellion vor Betrieben geplant. Nicht jung gegen alt, Gesunde gegen Kranke, sondern gemeinsam für starke ArbeitnehmerInnenrechte und soziale Gerechtigkeit. Dafür sind die SeniorInnen in der IG Metall nicht zu alt – da waren sich alle einig.
CW